| Realschule Delbrück auf dem Weg nach Königsberg |
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Das russische Gymnasium Nummer 2 der Stadt Gurjewsk bei Kaliningrad, früher Königsberg, ist mit dem Wunsch an unsere Schule herangetreten, eine Schulpartnerschaft zu begründen.
Anregung, Vermittlung sowie Organisation dieser Reise stammen von Frau Peter, die private Kontakte in die Kaliningrader Region unterhält.
Auf Einladung der dortigen Schule reisten Frau Stern, Frau Moeller, Herr Stubbe und Frau Peter, deren Sohn Daniel die neunte Klasse besucht, in die Stadt Gurjewsk, das frühere Neuhausen. Schon die Anreise mit dem Zug über Hannover und Berlin war ein Erlebnis.
Vor Ort wurden die Delbrücker herzlich von Lehrern des Gymnasiums, dem Bürgermeister Sergei Maisus sowie Vertretern der Stadt und des Kreises Kaliningrad-Gurjewsk begrüßt und begleitet. Die deutschen Lehrer waren sehr beeindruckt vom pulsierenden Leben in der Stadt, von der schulischen Arbeit und der Gastfreundschaft der Vertreter der Stadt- und Kreisverwaltungen. In zahlreichen Gesprächen und Begegnungen wurde von deutscher und russischer Seite der Wunsch nach einer Zusammenarbeit zwischen beiden Schulen bekräftigt. Der Aufbau und die Unterstützung einer möglichen deutsch – russischen Schulpartnerschaft war ebenfalls Thema eines Gesprächs mit Vertretern des deutschen und russischen Konsulats. Vorstellbar wäre, in einer freiwilligen “Arbeitsgemeinschaft Russisch“ einer Gruppe interessierter Schüler die Möglichkeit zu geben, einen Einblick in eine fremde und auf Grund der dort überall noch spürbaren deutschen Vergangenheit doch so nahe Kultur zu erhalten. Der Krieg hat tiefe Wunden bei den Menschen in Russland und Deutschland hinterlassen, gerade auch in der Region Königsberg. Umso mehr war die Gastfreundschaft der Menschen, die das deutsche Erbe seit Jahren pflegen und bewahren, eine erfreuliche Erfahrung für die Besucher aus Delbrück.
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