Johann – Sporck Realschule Delbrück verabschiedet sich von verdienten Kolleginnen


Mit Wirkung vom 01.02.2015 hat sich die Schullandschaft an den weiterführenden Schulen in Delbrück, was verdientes Personal anbelangt, massiv verändert. Insbesondere mit  Frau Wenrich und Frau Pamperin verlassen 2 Lehrerpersönlichkeiten die Delbrücker Schullandschaft, die für ihre qualitativ gute Arbeit über Schülergenerationen hinaus einen guten Ruf bei allen an Schule beteiligten Kreisen: Eltern, Schülern und auch Betrieben, innehaben und der auch in der Zukunft weiter mit ihrem Namen verbunden bleiben wird.

Frau Wenrich, die in den vorzeitigen Ruhestand eintritt, u.a. weil sie das Ende der Realschule nicht mehr als aktive Lehrerin „ertragen“ möchte. Sie ist in Delbrücker Kreisen allumfassend dafür bekannt, dass sie sich in Problemen, die ihre Fächer betrafen, immer so engagiert und eingesetzt hat, bis verändernde  Maßnahmen auch vor ihren kritischen Augen ausreichend  schulisch umgesetzt worden sind. Seit 1979 an der Realschule unterrichtend, hat sie Generationen von Schülern, in den Fächern Sozialwissenschaften, Politik und Hauswirtschaft, Wissen für deren weiteren Lebenslauf mit auf den Weg gegeben. Was das Fach Sozialwissenschaften anbelangt, war sie es, die dieses Fach an der Schule implementiert und immer wieder „modernisiert“ hat. Vielen Schülern ist es erst deutlich nach deren Abgang von der Schule bewusst geworden, was sie dem Einsatz von Frau Wenrich in eben diesem Fach zu verdanken haben.

Über die Stadtgrenzen hinaus  ist die Johann – Sporck – Realschule dafür bekannt , dass sie eine der Schulen ist, die sich so intensiv und vorbildlich mit dem Themenbereich der Berufswahlfähigkeit  auseinandersetzt, dass man dieser Schule das entsprechende Siegel nicht verweigern konnte.  Als „Mutter des Praktikums“ vielen ehemaligen Schülern bekannt, war sie es, die den berufswahlvorbereitenden Unterricht ständig zu verbessern suchte und kreativ, in Zusammenarbeit mit vielen außerschulischen Partnern, immer neue Maßnahmen installierte, die für die heutigen Schüler einen wesentlichen Stellenwert im Rahmen der Berufsorientierung darstellen.

Neben Frau Wenrich verließ auch Frau Monika Pamperin die Delbrücker Realschule. Auch sie hat in über 20 Jahren ihre Spuren an der Schule hinterlassen. Seit 1994 an der Schule tätig, unterrichtete sie in ihren Fächern Sport und Französisch. Bedingt durch ihre Tätigkeit im Rahmen der Ausbildung kommender Lehrkräfte im Fach Französisch, war sie immer auf dem neuesten Stand unterrichtlicher Arbeit. Hiervon konnten nicht nur ihre Schüler sondern auch die anderen Mitglieder des Lehrerkollegiums profitieren. Große Fußabdrücke hinterlässt sie im Zusammenhang mit der „Deutsch – Französischen Partnerschaft“ bzw diese ersetzender Maßnahmen. Diese Lücke zu schließen wird nicht so leicht sein. Ein zweiter Arbeitsschwerpunkt von Frau Pamperin war es, Maßnahmen selbstverantwortlichen Lernens an der Schule zu implementieren. Auch hier wird es unter den neuen Bedingungen, denen gegenüber die Schule sich konfrontiert sieht, schwerfallen, ohne ihren fachlichen Rat zeitnah Veränderungsmaßnahmen einzuführen.

Frau Pamperin verlässt die Schule, weil sie ortsnah eine andere Stelle an einer Realschule in Bielefeld bekommen kann.