Schulsozialarbeit


Schulsozialarbeit an der  Realschule

Übersicht

  • Schulsozialarbeit

  • Was ist Schulsozialarbeit?

  • Schwerpunkte der Schulsozialarbeit in Delbrück

  • Prinzipien der Schulsozialarbeit

  • Beratung, Begleitung, Betreuung


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Dipl.-Päd. Albrecht Römhild

Kontakt:
Johann-Sporck-Schule
Gesamtschule Delbrück
Büro: Raum N 212 (im Gebäude der Gesamtschule am Nordring)
Nordring  2
33129 Delbrück
Telefon: 05250/996 418
Telefax: 05251/1322736 498
Email: Albrecht.Roemhild@stadt-delbrueck.de
Termine nach Vereinbarung
Sprechzeiten:
Mo.-Do. von 8:00-16:00 Uhr, Freitags von 8:00 bis 14:00 Uhr


Was ist Schulsozialarbeit?

„Unter Schulsozialarbeit wird (…) ein Angebot der Jugendhilfe verstanden, bei dem sozialpädagogische Fachkräfte kontinuierlich am Ort Schule tätig sind und mit Lehrkräften auf einer verbindlich vereinbarten und gleichberechtigten Basis zusammenarbeiten, um junge Menschen in ihrer individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung zu fördern, dazu beitragen, Bildungsbenachteiligungen zu vermeiden und abzubauen, Erziehungsberechtigte und LehrerInnen bei der Erziehung und dem erzieherischen Kinder- und Jugendschutz zu beraten und zu unterstützen sowie zu einer schülerfreundlichen Umwelt beizutragen. Zu den sozialpädagogischen Angeboten und Hilfen der Schulsozialarbeit gehören insbesondere die Beratung und Begleitung von einzelnen SchülerInnen, die sozialpädagogische Gruppenarbeit, die Zusammenarbeit mit und Beratung der LehrerInnen und Erziehungsberechtigten, offene Gesprächs-, Kontakt- und Freizeitangebote, die Mitwirkung in Unterrichtsprojekten und in schulischen Gremien sowie die Kooperation und Vernetzung mit dem Gemeinwesen.“ (Karsten Speck, 2006).

Schwerpunkte der Schulsozialarbeit in Delbrück:

  • Beratung, Begleitung, Betreuung im Rahmen der Einzelfallhilfe
  • Unterstützung in Krisensituationen bzw. bei akuten Problemen
  • Elternarbeit (z.B. Hilfen bei Erziehungsproblemen), auch Hausbesuche
  • Kooperation und Vernetzung mit verschiedenen Einrichtungen, insbesondere mit der Jugendhilfe, Psychologen, Psychiatrie, Schulen und anderen Einrichtungen der Bildung und Berufsförderung.
  • Präventionsprojekte zur Gewaltprävention, Sozialerziehung, Suchtprävention, Klassenstärkung usw.
  • Koordination des Streitschlichterprogramms

Prinzipien der Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit ermöglicht eine Öffnung der Schule nach Außen (Gemeinwesen) und ist durch seine Scharnierfunktion zwischen Jugendhilfe und Schule für beide pädagogischen Systeme von wachsender Bedeutung, da Kooperationen zwischen Schule, Jugendhilfe und Elternhaus durch die Schulsozialarbeit spürbar effizienter werden. Eine dauerhafte und gleichberechtigte Kooperation des Sozialpädagogen und der Lehrkräfte ist für die erfolgreiche Umsetzung gemeinsamer Ziele und Aufgaben von großer Bedeutung.

Die Schulsozialarbeit ist organisatorisch Teil der Schule, fachlich aber der Disziplin der Sozialarbeit/Sozialpädagogik zugeordnet. Der Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule wird durch sozialpädagogische Methoden, Zielsetzungen und Umsetzungsformen in der Schule, sowie im Umfeld der Schule, ergänzt und erweitert. Insofern ist die Schulsozialarbeit ein Qualitätsmerkmal einer modernen Schule mit einem umfassenden Förderangebot.

Schulsozialarbeit ist niedrigschwellig, freiwillig und neutral, sie soll positive Entwicklungen fördern und Benachteiligungen abbauen bzw. vermeiden. Sie bietet eine umfassende, ganzheitliche und zielgerichtete individuelle Förderung.

Beratung, Begleitung, Betreuung

Wie die Hilfe und Unterstützung durch die Schulsozialarbeit genau aussieht, wird individuell, im Einzelfall, entschieden. Ich unterstütze die Zielgruppen bei verschiedensten Anliegen und Themen, z.B.:

Themen von Schülerinnen und Schülern

  • Ängste
  • Suche nach Beistand und Rat
  • Ärger mit Lehrer/innen
  • Krisen in der Familie
  • Schulvermeidung
  • Schlechte Noten
  • Gewalt
  • Mobbing und Cybermobbing
  • Gesundheitliche Probleme
  • Berufsorientierung

Themen von Lehrerinnen und Lehrern

  • Leistungsprobleme
  • Fehlende Motivation und Schulverweigerung
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Gesundheitliche Probleme
  • AD(H)S
  • Autismus
  • sonderpädagogischer Bedarf, Integration, Inklusion
  • Kinder- und Jugendschutz, Kindeswohl
  • Mobbing- und Gewaltprävention, Suchtprävention
  • Berufsorientierung, Übergang Schule-Beruf
  • Kontaktaufnahme zu schulischen Kooperationspartnern

Themen von Eltern

  • Erziehungsprobleme, Veränderungen in der Familie
  • Vermittlung von Hilfen zu Beratungsstellen, Jugendämtern usw.
  • Übergang Schule/Beruf
  • Fehlende Motivation und Schulverweigerung
  • Konflikte mit Mitschüler/innen in der Schule, Mobbing
  • Probleme mit Lehrer/innen
  • Gesundheit der Kinder
  • Störungen und Behinderungen

Bei Gesprächen während der Unterrichtszeit werden die Schüler/innen durch eine Bescheinigung von Herrn Römhild entschuldigt. Nach Vereinbarung sind auch Gespräche außerhalb der Unterrichtszeiten möglich. Alle Gespräche sind vertraulich!

Weitere Informationen sind auch im Schultimer zu finden!

Stand: 2.10.2013